Herbstzeit ist Begegnungszeit
Die Häuser zum Leben und Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien schaffen mit ihrem Herbst- und Adventprogramm Orte der Begegnung und stärken das Miteinander.
Wenn die Tage kürzer werden, gewinnen gemeinsame Erlebnisse und das Miteinander an Bedeutung. Die Häuser zum Leben und die Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien laden mit ihrem vielfältigen Aktivitäts- und Veranstaltungsprogramm Senior*innen und Menschen aus den Grätzln dazu ein, diese besondere Zeit des Jahres miteinander zu genießen.
„Gerade in einer Millionenstadt wie Wien sind Orte der Begegnung von unschätzbarem Wert. Hier leisten die Häuser zum Leben und Pensionist*innenklubs einen wichtigen Beitrag zu einem lebenswerten Wien. Sie schaffen Orte der Begegnung, stärken den Zusammenhalt in den Grätzln und ermöglichen älteren Menschen, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Dass diese Angebote das ganze Jahr über Menschen zusammenbringen und das Miteinander in Wien fördern, macht sie zu einer unverzichtbaren Säule der sozialen Infrastruktur unserer Stadt“, betont Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport sowie Präsident der Häuser zum Leben.
Stark in und für die Grätzl
Im Rahmen ihrer strategischen Ausrichtung vernetzen sich die Standorte der Häuser zum Leben und Pensionist*innenklubs aktiv mit ihrem Umfeld. Dabei setzen sie auf ein breites Netzwerk an Kooperationspartner*innen – von Vereinen über Bildungseinrichtungen bis hin zu Kulturbetrieben, Unternehmen sowie Einrichtungen der Stadt Wien.
„Unser Ziel ist es, Begegnungen zu fördern, soziale Isolation zu reduzieren und die Häuser und Klubs noch stärker als lebendige Zentren in den Wiener Grätzln zu verankern. Denn unsere Häuser und Klubs sind mitten im Grätzl und für das Grätzl da. Hier kommen Bewohner*innen, Klubbesucher*innen, Angehörige und Menschen aus der Nachbarschaft zusammen und erleben, was Wien ausmacht: Zusammenhalt, Offenheit und Miteinander“, sagt Christian Hennefeind, Geschäftsführer der Häuser zum Leben.
Haus Augarten setzt auf alle Generationen
Wie dieser Auftrag im Alltag gelebt wird, zeigt das Haus Augarten im 2. Wiener Gemeindebezirk. Hier werden Begegnungen nicht nur ermöglicht, sondern aktiv gestaltet: Gemeinsam mit Lehrlingen von Jugend am Werk und der tatkräftigen Unterstützung von ETS Egger GmBH haben Bewohner*innen eine Punschhütte gebaut, die im Rahmen eines Adventsmarktes am 26.11.2026 im Garten des Haus Augarten feierlich eröffnet wird. Das generationenübergreifende Projekt verbindet Menschen unterschiedlichen Alters und schafft neue Kontakte, mitunter sogar Freundschaften.
„Natürlich wurde hier gesägt, geschraubt und gebaut. Viel wesentlicher ist aber, dass unsere Bewohner*innen ihre Erfahrung eingebracht, sich mit den Lehrlingen ausgetauscht haben und insgesamt viel miteinander gelacht wurde. Denn genau darum geht es: Gute Pflege und Betreuung bedeutet nicht nur Unterstützung im Alltag, sondern auch die Möglichkeit, aktiv am Leben teilzuhaben“, erzählt Simon Bluma, stellvertretender Geschäftsführer der Häuser zum Leben, der beim Bau der Punschhütte selbst mit angepackt hat. Nach dem gemeinsamen Planen, Sägen und Schrauben steht nun der kreative Feinschliff an: In den kommenden Tagen wird die Holzhütte vom bewährten Team noch künstlerisch gestaltet, damit sie rechtzeitig zum Adventzauber in Betrieb gehen kann.
Selbstbestimmt und aktiv zu jeder Jahreszeit
Das aktuelle Herbstprogramm macht Vorfreude auf die Zeit rund um den Jahreswechsel und ist ein wichtiger Teil des vielfältigen Angebots. So bieten etwa die wienweiten Pensionist*innenklubs reichlich Möglichkeiten zur individuellen Freizeitgestaltung. „Die Senior*innen selbst sorgen dabei dafür, dass die Angebote stets am Puls der Zeit bleiben: Die Generation 60+ von heute möchte aktiv sein, Neues ausprobieren und das Leben genießen. Genau dafür stehen die Klubs, denn hier gestalten die Klubbesucher*innen, Ehrenamtlichen und mehr als 100 gewählte Klubrät*innen mit. Dadurch entsteht ein Programm, das so vielfältig ist wie die Menschen, die unsere Klubs besuchen“, erzählt Madlena Komitova, Bereichsleiterin Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien.
Beim gemeinsamen Adventkranzbinden etwa steht das kreative Miteinander im Vordergrund, beim „Trompetenzauber im Advent“ sorgen besinnliche Klänge für vorweihnachtliche Momente und beim Erzählcafé „Weihnachten einst und heute“ werden persönliche Geschichten und Erinnerungen lebendig. Beim Adventzauber im Vindobona bringen die Werder Klubband und der Chor Klubsingers den großen Theatersaal zum Klingen. Beide Ensembles bestehen aus Klubmitgliedern aus ganz Wien. Am 23. Dezember wird es bei „Himmlische Weihnachten“ im Planetarium noch einmal ganz besonders festlich.
In bester Gesellschaft am 24.12.
Diese Vielfalt setzt sich auch am 24. Dezember fort. Beim traditionellen Weihnachtlichen Beisammensein öffnen ausgewählte Häuser zum Leben und Pensionist*innenklubs ihre Türen. Weihnachtslieder, Punsch und Kekse, Geschichten und Gedichte schaffen einen festlichen Rahmen für einen Nachmittag, an dem vor allem eines zählt, miteinander Zeit zu verbringen. Wer den Heiligen Abend tanzend ausklingen lassen möchte, ist im Klub66 richtig. Am 24. Dezember ab 19 Uhr lädt die Disco mit Retrocharme zu Evergreens und mitreißende Beats auf die Tanzfläche. Willkommen sind Tanzbegeisterte aller Generationen und alle, die einfach gemeinsam einen besonderen Abend verbringen möchten.
Miteinander ins neue Jahr 2027
Mit diesem Programm endet das Miteinander jedoch nicht. Auch 2027 erwartet Wiens Senior*innen ein vielfältiges Programm. Der Start ins neue Jahr beginnt dabei besonders sportlich mit Nordic Walking-Gruppen, Yoga-Einheiten oder Sitzgymnastik. Das aktuelle Programm finden Interessierte auf der Website www.dieKlubs.at oder auch in der praktischen DieKlubs App, die kostenlos in allen gängigen App-Stores erhältlich ist.
Über die Häuser zum Leben
Die Häuser zum Leben sind mit 30 Pensionist*innen-Wohnhäusern in 21 Wiener Gemeindebezirken der größte Anbieter von Senior*innenbetreuung in Österreich. Die Häuser zum Leben bieten die meisten Pflege- und Wohnplätze im Land an. Zudem besuchen tausende ältere Menschen täglich die wienweiten Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien, die ebenfalls von den Häusern zum Leben betrieben werden. Die Häuser zum Leben werden gefördert vom Fonds Soziales Wien (FSW) aus Mitteln der Stadt Wien.


