40 Jahre Haus Gustav Klimt – ein Fest in Gold
Das Pensionisten-Wohnhaus Gustav Klimt in Wien-Penzing hat seine ersten 40 Jahre gefeiert. Es war ein stimmungsvolles Fest mit zahlreichen Gästen.
Am 5. November 2025 feierte das Haus Gustav Klimt im 14. Wiener Gemeindebezirk sein 40-jähriges Bestehen – mit einem festlichen Jubiläumsnachmittag, der Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen, Ehrengäste und Freund*innen des Hauses zusammenführte. Unter musikalischer Begleitung von Michael Perfler wurde das GastHaus zum Schauplatz eines stimmungsvollen Festes.
Ein Haus mit Geschichte – und Zukunft
Das Haus Gustav Klimt wurde im Dezember 1985 eröffnet. Seither hat es sich zu einem lebendigen Ort des Miteinanders entwickelt – mitten im Herzen Penzings. Tagtäglich sorgen die engagierten Mitarbeiter*innen für professionelle Pflege und Betreuung. Unterstützt werden sie dabei von engagieren jungen Menschen die Tür an Tür mit den Senior*innen wohnen.
Das innovative Wohnkonzept „Junges Wohnen“ der Häuser zum Leben ermöglicht es jungen Menschen, die sich in Ausbildung befinden, kostengünstig im Haus zu wohnen – im Austausch für 25 Stunden ehrenamtliches Engagement pro Monat. Ob gemeinsames Musizieren, Spazierengehen oder einfach ein Gespräch bei Kaffee und Kuchen: Die junge Generation bringt frischen Wind in den Alltag der Senior*innen.
„Das Haus Gustav Klimt ist ein Ort, an dem Menschen füreinander da sind und es steht für ein selbstbestimmtes Leben im Alter“, gratuliert Simon Bluma, stellvertretender Geschäftsführer der Häuser zum Leben zum runden Geburtstag.
Seit 40 Jahren ist das Haus Gustav Klimt ein Fixpunkt im 14. Bezirk.
Michaela Schüchner | Bezirksvorsteherin Wien-Penzing
Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner unterstreicht das umfassende Angebot des Haus Gustav Klimt: „Seit 40 Jahren ist das Haus Gustav Klimt ein Fixpunkt im 14. Bezirk – ein Ort der Begegnung, an dem Menschen Lebensfreude, Sicherheit und Unterstützung finden. Ich werde regelmäßig zu Veranstaltungen eingeladen und bei meinen Besuchen konnte ich mich auch immer selber davon überzeugen wie viel Leben in dem Haus steckt.“
Schließlich befinden sich vom eigenständigen Wohnen in einer Einzel- oder Doppelwohnung über tagesstrukturierende Angebote wie die TagFamilie bis hin zur professionellen Pflege – alle Angebote unter einem Dach.
Auch medizinisch ist das Haus bestens aufgestellt: In der hauseigenen Remobilisationsstation werden Senior*innen nach Stürzen oder Operationen individuell betreut. Die Verbindung aus Pflege, Therapie und psychologischer Unterstützung hilft bei der Rückkehr in ein selbstständiges Leben.
Ehrungen und bewegende Momente
Ein emotionaler Höhepunkt des Nachmittags waren die Ehrungen langjähriger Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen. Die ältesten Bewohnerinnen, Edith Haintz und Hertha Mrkvicka (beide 100 Jahre), sowie der älteste Bewohner, Dr. Gottfried Harasek (95 Jahre), wurden ebenso geehrt wie langjährig verheiratete Paare und verdiente Teammitglieder. Ein besonderer Applaus galt Helga Schiesterl, die seit dem 1. April 1985 Teil des Teams ist – und damit von Beginn an die Entwicklung des Hauses begleitet hat.
„Diese Ehrungen zeigen, wie viel Geschichte und Erfahrungsschatz in unserem Haus stecken. Hinter jedem Namen steht eine persönliche Geschichte – von Vertrauen, Zusammenhalt und gegenseitiger Wertschätzung. Das ist es, was das Haus Gustav Klimt seit 40 Jahren ausmacht“, freut sich Direktor Gerhard Schlachter. Für eine feierliche Atmosphäre sorgten die Musik von Michael Perfler und eine Jubiläumstorte, die in der hauseigenen Patisserie der Häuser zum Leben angefertigt wurde.