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Ein Mann hat eine VR-Brille aufgesetzt.

Häuser zum Leben bringen Wissenschaft in den Alltag

Der Weltgesundheitstag 2026 steht unter dem Motto „Together for health. Stand with science“. Die Häuser zum Leben nutzen digitale Angebote und wissenschaftliche Erkenntnisse, die direkt bei den Senior*innen ankommen.

Anlässlich des Weltgesundheitstages 2026 am 7. April setzen die Häuser zum Leben und die Pensionist*innenklubs für die Stadt Wien das Motto der Weltgesundheitsorganisation (WHO) – „Together for health. Stand with science“ – in die Praxis um. Mit einem Fokus auf digitale Angebote, virtuelle Erlebnisse und Fachvorträge zeigen sie, wie wissenschaftliche Erkenntnisse direkt bei Senior*innen ankommen und deren Lebensqualität steigern.

Wie wir altern, ist auch eine Frage der Rahmenbedingungen.

Peter Hacker | Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport

„Wie wir altern, ist auch eine Frage der Rahmenbedingungen. Unser Anspruch in Wien ist es, Strukturen zu schaffen, die ein gutes, aktives und würdevolles Leben bis ins hohe Alter ermöglichen“, betont Peter Hacker, Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport sowie Präsident der Häuser zum Leben.

Gesundheit beginnt im Alltag

Gesundheit entsteht im Zusammenspiel von Wissen und gelebtem Alltag. Genau hier setzen die Häuser zum Leben an: mit Angeboten, die Bewegung, soziale Kontakte und geistige Aktivität fördern – niederschwellig, alltagsnah und mit direktem Nutzen für Bewohner*innen.

Dazu zählen etwa interaktive Workshops, bei denen Senior*innen selbst Blutdruck messen lernen oder digitale Gesundheits-Apps ausprobieren. Im Mittelpunkt steht dabei ein ganzheitliches Verständnis von Gesundheit, das körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden gleichermaßen berücksichtigt.

Technologie, die unterstützt und fördert

Digitale Lösungen gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Im Sinne von Active Assisted Living (AAL) werden Technologien gezielt eingesetzt, um Selbstständigkeit, Sicherheit und Lebensqualität zu stärken. Dazu zählen Anwendungen für Orientierung und Kommunikation ebenso wie Trainingsprogramme für Mobilität und Gedächtnis. Gleichzeitig entlasten digitale Systeme die Mitarbeiter*innen und schaffen mehr Zeit für persönliche Betreuung.

„Mit 30 Häusern zum Leben in ganz Wien tragen wir eine besondere Verantwortung. Wir nutzen diese Größe bewusst, um Qualität, Vielfalt und neue Impulse in der Betreuung älterer Menschen zu vereinen“, betont Christian Hennefeind, Geschäftsführer der Häuser zum Leben. „So entsteht ein Umfeld, in dem Bewohner*innen nicht nur gut versorgt sind, sondern ihren Alltag aktiv gestalten können.“

Virtuelle Erlebnisse mit Mehrwert

Ergänzend kommen Virtual-Reality-Anwendungen zum Einsatz – von virtuellen Reisen bis hin zu Trainings für Mobilität und Kognition. Entwickelt werden diese im hauseigenen VR-Lab von Mitarbeiter*innen der Häuser zum Leben.

„Neue Technologien eröffnen gerade im Alter viele Chancen – von mehr Selbstständigkeit bis hin zu neuen Formen der Aktivierung. Entscheidend ist, dass wir sie verständlich und niederschwellig einsetzen“, so Simon Bluma, stellvertretender Geschäftsführer der Häuser zum Leben und Bereichsleiter Häuser und Digitalisierung. Auch für Mitarbeiter*innen eröffnen sich neue Möglichkeiten – etwa durch realitätsnahe Trainings oder Simulationen komplexer Situationen im Pflegealltag.

Wissen teilen, Praxis stärken

Dabei verstehen sich die Häuser zum Leben als Brücke zwischen Wissenschaft und gelebter Praxis, was beispielsweise in Form von Fachvorträgen und Diskussionsrunden sichtbar wird. Regelmäßig finden Veranstaltungen mit Ärzt*innen, Gerontolog*innen und Ernährungswissenschaftler*innen statt, etwa zu den Themen „Demenzprävention“, „Mobilität im Alter“ oder „Gesundheit digital nutzen“.

Zudem organisieren die Häuser zum Leben regelmäßig die Gerontologische Fachtagung bei der Wissenschaft, Politik und Betroffene gemeinsam Lösungen erarbeiten. Gleichzeitig wird Raum für Themen geschaffen, die oft zu wenig Beachtung finden: Vorträge zur Sexualität im Alter leisten etwa einen wichtigen Beitrag zum Abbau von Tabus und fördern einen offenen, selbstbestimmten Zugang zu Gesundheit und Lebensqualität.

Im Bereich der wissenschaftlichen Begleitung setzen die Häuser zum Leben auf Kooperationen mit Wiener Fachhochschulen, um aktuelle Studien direkt in die Praxis zu übertragen, etwa im Rahmen von Pilotprojekten zur Sturzprävention. Zudem wird in der Arbeitsgruppe „Wissenschaft und Forschung“ des European Social Network (ESN) mitgearbeitet, Instrumente wie die Sozialraumanalyse bei der Planung der Grätzl-Projekte angewendet und regelmäßig an Studien sowie an Forschungsarbeiten im Rahmen von Bachelor- und Masterstudiengängen teilgenommen.

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