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Richtig essen und trinken im Alter

Gesundes und bedarfsgerechtes Essen und Trinken im Alter? Das stellt viele Angehörige vor eine große Herausforderung.

Mit dem Wissen um Grundlegendes und ein paar einfachen Tipps können Sie Ihre Lieben mit abwechslungsreichen und geschmackvollen Mahlzeiten verwöhnen.

Das müssen Sie wissen: Mit fortschreitendem Alter sinkt der Kalorienbedarf, der Nährstoffbedarf bleibt aber nahezu gleich.

Verschiedene Krankheiten, wie Kau- oder Schluckbeschwerden, Appetitlosigkeit oder Vergesslichkeit, können zu Problemen beim Essen führen. Das Risiko für Mangelernährung steigt. Daher ist es wichtig, die Mahlzeiten vitalstoff- und abwechslungsreich sowie ausgewogen zu planen.

Tipps für eine gesunde Mahlzeitengestaltung
  • Das Wichtigste vorweg: Essen muss gut schmecken! Bieten Sie daher Lieblingsspeisen, -desserts oder -getränke häufig an.
  • Mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt helfen den Verdauungstrakt zu entlasten und Mangelernährung zu verhindern.
  • Kaufen Sie bevorzugt heimisches Obst und Gemüse: Reif geerntet und rasch verarbeitet enthält dieses die meisten Vitalstoffe.
  • Planen Sie den Speiseplan für eine Woche – so gelingt es Ihnen leichter, Fisch, unterschiedliche Fleischarten, abwechslungsreiche Beilagen oder verschiedene Gemüsegerichte einzubauen.
  • Würzen Sie die Speisen herzhaft mit Gewürzen und frischen Kräutern: Mit fortschreitendem Alter nimmt das Geruchs- und Geschmacksempfinden ab.
  • Beziehen Sie Ihre Angehörigen bereits beim Kochen mit ein. So werden Düfte besser wahrgenommen und Appetit und Verdauung gefördert.
  • Das Auge isst mit: Richten Sie daher das Essen immer ansprechend und farbenfroh mit Obst- und Gemüsestücken oder frischen Kräutern an.
  • Ist eine gemixte Kost bei Kau- oder Schluckstörungen notwendig, dann pürieren Sie jede Komponente für sich und richten diese appetitlich in verschiedenen Formen am Teller an.
  • Wärmen Sie die Speisen nicht mehrmals auf – so bleiben Vitalstoffe erhalten.
  • Bieten Sie bei erhöhtem Bewegungsdrang und Mangelernährung hochkalorische Lebensmittel an: Reichern Sie etwa Speisen mit Obers, Butter oder Rapsöl an.
  • Mixen Sie Milchmixgetränke und Obst- oder Gemüse-Smoothies als Zwischenmahlzeit. Bieten Sie zwischendurch kleine Häppchen an wie Käsewürfel, Fruchtschnitten, Joghurt, Kuchen. Reichen Sie eventuell auch vor dem Schlafengehen noch einen kleinen Imbiss.
  • Bei bereits bestehender Mangelernährung können spezielle Trinknahrungen und Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sein. Wenden Sie sich dafür an Ihren Arzt.
Tipps für die Umgebung und geeignete Hilfsmittel
  • Behalten Sie Vorlieben bei – egal, ob es die Leibspeise ist oder die Tasse, aus der jeden Nachmittag Kaffee getrunken wird – liebgewonnene Gewohnheiten rufen gute Erinnerungen wach und geben Selbstvertrauen.
  • Geeignete Ess- und Trinkhilfen, wie etwa Tellerranderhöhung, dicke Besteckgriffe oder rutschfestes Geschirr, tragen dazu bei, Sicherheit beim Essen zu geben.
  • Eine angenehme Umgebung fördert den Appetit: frisch gelüfteter Raum, gute Beleuchtung, hübsch gedeckter Tisch, Essen in Gesellschaft, angenehme Hintergrundmusik.
  • Buntes Geschirr und Becher regen den Appetit an und machen Lust aufs Essen und Trinken.
Tipps fürs richtige Trinken
  • Auch beim Trinken gilt: Trinken muss schmecken. Bieten Sie daher bevorzugt Lieblingsgetränke an.
  • Wieviel trinken? Als Richtwert gilt: 30 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht. Das sind etwa 1,3 bis 1,5 Liter reine Flüssigkeit am Tag – dazu wird dann noch die Flüssigkeit in den Speisen (durchschnittlich 500 bis 800 Milliliter) gerechnet.
    Ausnahme: Halten Sie bei Herz- oder Nierenerkrankungen die ärztlich verordnete Flüssigkeitsmenge ein.
  • Wie trinken? Am besten schluckweise – kleine Mengen über den Tag verteilt. Die Flüssigkeitsmenge in kleineren Trinkgefäßen in Reichweite bereitstellen und immer wieder auffüllen. Auch zu den Mahlzeiten Getränke anbieten.
  • Was trinken? Bieten Sie abwechslungsreiche Getränke an: Neben Mineral- und Leitungswasser auch Kräuter- und Früchtetees, gespritzte Obst- und Gemüsesäfte oder Milchmixgetränke. Wenn regelmäßig konsumiert, zählt auch Kaffee zur Flüssigkeit.
  • Trinksprüche wie „Zum Wohl“, „Prost“ oder „Hoch die Gläser“ und gemeinsam darauf anstoßen animieren zum Trinken.
  • Erinnern Sie Ihre Lieben auch immer wieder an das Trinken.
  • Bieten Sie auch wasserreiche Speisen an, wie Suppen, Melonen, Gurken, Tomaten oder Pfirsiche.
Tipps fürs Essen und Trinken bei Diabetes
  • Eines vorweg: DiabetikerInnen müssen keine spezielle Diät einhalten. Die Ernährung soll abwechslungsreich und vielseitig sein, wie sie auch für Gesunde empfohlen wird.
  • Broteinheiten müssen nur insulinpflichtige DiabetikerInnen berechnen.
  • Verzichten Sie auf Diabetiker-Lebensmittel – diese haben keinerlei Vorteile.
  • Bieten Sie Zwischenmahlzeiten in Form von Obst und Milchprodukten an – so wird der Blutzuckerspiegel konstant gehalten und Unterzuckerung vermieden.
  • 2 Hände voll Obst am Tag werden auch für DiabetikerInnen empfohlen: Mundgerecht geschnittenes Obst in Kombination mit Nüssen oder Vollkorngrießbrei mit Beeren lassen den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen.
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel verzögern die Zuckeraufnahme ins Blut – bieten Sie daher häufig Gemüse und Vollkornprodukte an.
  • Mindestens einmal wöchentlich sind Hülsenfrüchte angesagt: Diese enthalten reichlich Ballaststoffe für einen langsamen Blutzuckeranstieg sowie Mineralstoffe und Vitamine.
  • Zucker in Lebensmitteln ist nicht verboten: am besten verpackt in Form von Kuchen mit Vollkornmehl oder Gemüse/Obst.
  • Verwenden Sie für leicht verdauliche Desserts wie Joghurts, Puddings oder Milchmixgetränke Süßstoff anstelle von Zucker.
  • Verzichten Sie außerdem auf Zucker in Getränken: Auch Gemüse- oder Fruchtsäfte enthalten Zucker in flüssiger Form, der rasch ins Blut fließt. Bieten Sie stattdessen verschiedene Tees oder Wasser mit Zitronensaft, Minze- oder Melissenblättern – nach Wunsch mit Süßstoff gesüßt – an.

Sie wollen mehr zum Thema wissen?

Besuchen Sie auch unsere Info-Nachmittage für pflegende Angehörige. Dort erfahren Sie alles Wichtige zu den unterschiedlichsten Themen wie Essen und Trinken, geeignete Hilfsmittel im Alltag oder Demenz.

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