Unterwegs mit "Tante Helli"

Ein Leben lang aktiv. Niemals nachlassen. Das ist Helene Proksch, seit Sommer Bewohnerin in Haus Prater. Hier ist ihre Geschichte. MIT VIDEO!

„Alt soll man nicht werden und deppert auch nicht“, sagt Tante Helli. Dann blättert sie in ihrem Terminkalender. Auf ihrem runden Beistelltisch bildet er den Mittelpunkt eines Sammelsuriums aus Tabletten, Servietten und Grußkarten; er bildet den Mittelpunkt ihres Lebens. In der Originalversion ?ngerdick, schwillt er im Laufe eines Jahres stetig an. Bereits im Jänner hat er sich verdoppelt. Erinnerungszettel verteilen sich nicht nur zwischen Wochenblättern. Weitere hat sie mit Tixo an neuralgische Punkte der Wohnung gepickt. Sie warnen Tante Helli vor unbedachten Handlungen. „Vorsicht, brennt ständig“, notierte sie auf einer Packung Spaßkerzen, die nicht auszublasen sind. Im Haus?ur erinnert sie ihre Nachbarn: „Fenster zulassen wegen Regen, Kälte.“ Der Kalender erscheint ihr als verlässlicher Freund. Mir aber kommt vor, er habe sich längst gegen sie gewendet."

So beginnt die berührende Geschichte "Alt soll man nicht werden" von Nina Strasser in der neuesten Ausgabe des Magazins News. "Tante Helli" heißt eigentlich Helene Proksch und ist seit Sommer Bewohnerin im Haus Prater. Dort fühlt sie sich sehr wohl. Sie ist auch noch sehr aktiv: montags Kegeln, den Rest der Woche Bastelgruppen, Singen in der Gruppe und viele andere Aktivitäten. Besonders gerne spielt Tante Helli auch Karten. Zum Glück gibt's in allen Häusern zum Leben  jede Menge Veranstaltungen - fad wird es ganz sicher nicht!