Miteinander trennen wir!

587 Kilogramm Müll produziert jede/r Österreicherin pro Jahr. Das ist aber nicht nur Mist, denn im Restmüll befinden sich viele wertvolle Rohstoffe.

Damit diese wiederverwertet werden können und gefährlicher Sondermüll richtig entsorgt wird, ist sorgfältiges Sammeln und Sortieren gefragt. Das gilt selbstverständlich auch für die Häuser zum Leben. Im Jahr 2014 erzeugten die 30 Häuser rund 3,6 Millionen Kilogramm Abfall.

Um dieser Müllmenge Herr zu werden, gibt es bereits seit 2003 einen eigenen KWP-Abfallbeauftragten. Außerdem gibt es in allen 30 Häusern und in der Zentrale eigene AnsprechpartnerInnen zum Thema Mülltrennung.

Darum ist Mülltrennen so wichtig

Mülltrennen lohnt sich auf jeden Fall: für die Umwelt und für die Geldbörse. Ganze 250.000 Tonnen Altstoffe wie zum Beispiel Glas, Metall, biogener Abfall oder Plastikflaschen sammeln die Wienerinnen und Wiener jährlich. Aus Plastikflaschen werden wieder Plastikflaschen, aus Altpapier wieder Papier, farbsortiertes Bunt- und Weißglas wird zu neuen Flaschen, Metalle zu vielfältigen Neuprodukten. Verbrannt werden nur Reststoffe, die stofflich nicht mehr verwertet werden können, weil sie zu klein oder verschmutzt sind. Aus ihnen kann zumindest Fernwärme und sauberer Strom gewonnen werden.

In den KWP-Restmülltonnen findet sich aber nur 25 Prozent tatsächlicher Restmüll. Die anderen 75 Prozent bestehen aus Papierhandtüchern, Zeitungen, Kartonagen, Folien, Verpackungsmaterial, Bio-Abfällen, Metallen etc. Das hat nicht nur negative Auswirkungen auf die Umwelt, sondern kostet auch viel Geld.

Kampagne zur Mülltrennung

Das KWP hat daher im Jänner 2016 eine eigene Müllkampagne gestartet. Kommuniziert wird mit BewohnerInnen und MitarbeiterInnen und benutzt werden dafür alle Kanäle – interne Zeitschriften, Plakate, das Intranet. Außerdem wurde eine Morgen.Post produziert, die an alle BewohnerInnen verteilt wurde. Ziel ist, dass in den Restmülltonnen auch wirklich 100 Prozent Restmüll landen. Dieses große Vorhaben erfordert nicht nur viel Bewusstseinsbildung, sondern auch sehr viel Wissen zum Thema.